DJK-TSV
Kersbach

 ▪ Startseite  ▪ Fußball  ▪ Fußball-Jugend  ▪ Tanzsport  ▪ Showtanzgruppe  ▪ Akrobatik
 ▪ Turnen/Gymnastik/Aerobic  ▪ Tischtennis  ▪ Radsport  ▪ Theatergruppe  ▪ Hallenbelegung
 ▪ Kommunikation  ▪ Links  ▪ Der Verein  ▪ Vereinsjugend  ▪ Förderverein  ▪ Events  ▪ Interner Bereich
 ▪ Impressum  ▪ Dreikönigslauf  ▪ Applikation  ▪ Vereinslogo

Kontakt
(Vorstandschaft)
 
Kontakt
(Webmaster)
MLWS V1.20 PHP V5.4

Oberfranken  

  Sie befinden sich in:  Startseite » Der Verein » Vereinschronik

 

Der Verein

  Main
  Vorstandschaft
  Anfahrt/Postanschrift
  Vereinssatzung
  Vereinschronik
  Vereinsheim
 

Vereinschronik

 

Im Jahr 1926 wurde unser Verein unter der Bezeichnung Turn- und Sportverein Kersbach gegründet. Die Vorstandschaft setzte sich folgendermaßen zusammen:

Hans Zametzer 1. Vorstand
Hans Schneider Kassier
Joseph Hoffmann Turn- / Spielleiter
Hans Hofmann Schriftführer

Am 19. Juni 1926 wurde in einer außerordentlichen Generalversammlung unsere erste Satzung verabschiedet. Mit der Niederschrift über diese Generalversammlung beginnt auch unser erstes Protokollbuch. In ihm ist in einem Nachtrag zur dieser Versammlung folgendes vermerkt:

„Der Verein bestand bereits vor der Generalversammlung vom 19. Juni 1926. Derselbe wurde in einer Versammlung, die ungefähr im Winter 1925 auf 1926 abgehalten wurde, gegründet. Vor dieser Gründung bestanden auch schon Sportanhänger, die ohne Vorstandschaft auch Turn- und Sportziele verfolgten und die die eigentlichen Gründer des jetzigen Turn- und Sportvereins waren.

Die betreffenden Herren waren:
Joseph Hoffmann Georg Dressel Joh. Voit
Hans Preusch Gg. Freund Georg Mölkner
Hans Hümmler Hans Albert Otto Hoffmann
Hans Link Georg Hofmann Georg Link
Georg Nögel Hofmann Joh. Gg. Schwalb

Soweit das Zitat aus dem Protokoll des Jahres
1926.

An anderer Stelle ist eine detaillierte Schilderung der Vereinsgründung zu finden:

„Nach dem ersten Weltkrieg erlernte in den 20er Jahren ein Sohn des Gastwirts und Bürgermeisters Johann Hofmann in Forchheim das Bäckerhandwerk. Er hieß Peter Hofmann. Dieser brachte immer an den Samstagen und Sonntagen einen Fußball mit nach Kersbach, so dass von der Jugend an diesen beiden Tagen mal auf den Wiesen mal auch auf den Ortsstraßen wild Fußball gespielt werden konnte.

Und das waren die Anfangsjahre der Gründung des Vereins. Im Winter 1925 auf 26 kamen 15 Jugendliche zusammen, die sich mit dem Gedanken der Gründung eines Vereins befassten. Diese 15 ersten waren:

Hier folgen die gerade aufgeführten Namen

Als es dann Hans Emmert (einem gebürtigen Kersbacher) in Forchheim gelungen war, seinen Schwager Heinrich Friedrich, den damals besten Fußballer Forchheims, für Kersbach zu gewinnen, stand der Vereinsgründung nichts mehr im Wege. Friedrich war auch unser Trainer. Das Training fand immer auf dem Sportplatz statt. Am 19. Juni 1926 wurde dann eine Versammlung einberufen, zu der 24 Interessenten erschienen waren. Auf Vorschlag des Turnverein Jahn, der in den Anfangsjahren die Kersbacher Sportler sehr unterstützte, entschloß man sich, dem deutschen Turnerbund beizutreten.

Auf einem abgeholzten Waldgrundstück in der Nähe des Friedhofs schuf man sich einen Sportplatz. Dieser Platz war sehr sandig, so dass dort keine allzu schönen Fußballspiele zustande kommen konnten.

In den ersten beiden Jahren wurden zwar Verbands- , Pokal- und Freundschaftsspiele ausgetragen, aber der Platz blieb eine zum Fußballspiel wenig geeignete Sandwüste. Daher ließ unser Mitglied und späterer Ehrenvorstand Heinrich Müller senior nicht locker, um die Spiele künftig auf einem besseren Platz austragen zu können. Einen Acker des Gastwirts Hofmann sah er für einen Platz vor. Er arrangierte sämtliche Kersbacher Kuh- und Pferdefuhrwerke, um von der Sandgrube Albert mehr als 120 Fuhren Sand durch Hand- und Spanndienste dorthin fahren zu lassen, bis er einen ganz ordentlichen Fußballplatz geschaffen hatte. Das war im Jahr 1928.“

Soweit also der Chronist aus den Gründertagen.

Wenn wir aus dieser Zeit keine Einträge in unserem Protokollbuch finden, so liegt das wahrscheinlich daran, dass unsere Vereinsgründer mit all ihrer Kraft am neuen Sportplatz arbeiteten. Am 22. April 1928 war es endlich soweit, der neue Sportplatz konnte offiziell eingeweiht werden. Auch damals war man offensichtlich froh über jeden Anlass, mal wieder ein richtiges Fest feiern zu können. Das Programm für dieses Fest möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Im Protokollbuch heißt es:
„Die Platzeröffnung findet am 22. April 1928 statt. An diesem Tage soll spielen unsere 2. Mannschaft gegen die 2. Mannschaft des Turnvereins Jahn Forchheim um ½ 2 auf unserem neuen Sportplatz, sowie um 3 Uhr soll das 2. Spiel erfolgen und zwar unsere 1. Mannschaft gegen die 1. Mannschaft des Turnvereins Jahn Forchheim.

Zum Schiedsrichter wurde ernannt für beide Spiele Freiherr v. Berg. Es wurde eine Musikkapelle bestellt zur Gage von 45.- RM. Die Musik hat die Aufgabe bei der Halbzeit die Pause aufzufüllen und nach Beendigung des letzten Spieles im Vortritt die ganzen Mannschaften in das Vereinslokal zu spielen. Ferner muss uns die Musik bis zum Schluss in Form einer Tanzunterhaltung mit ihren Instrumenten zur Verfügung stehen.

Der gemütliche Teil für die Vereinsmitglieder, Gönner und Stifter ist am Samstag, den 21.4. und am Montag, den 23.4.28 und soll folgenden Verlauf nehmen:
Samstag Abend ist Frankfurter Schlachtpartie mit Konzert. An diesem Tag haben alle Spieler der 1. und 2. Mannschaft bis spätestens 11 Uhr den Saal zu verlassen und sich zur Ruh zu begeben. Es wird strengste Kontrolle geübt.

Am Montag ist Gesellschaftsabend mit Realitäten von Schweinshaxen und Schweinsknöchla. Der edle Stoff wird sich schon dazu finden.

Der Kauf des Schweins, Einladungen, Kauf der Preise und sonstiges wurden der Vorstandschaft übertragen.“

Soweit also das Programm für die Platzeinweihung.

8 Tage vor der Sportplatzeinweihung konnte unsere 1. Mannschaft schon einmal probehalber ihre Kräfte mit der 2. Mannschaft des Turnvereins Jahn in einem Pokalspiel messen. Kersbach gewann 12:4 und wurde Gruppenmeister. Im Spielbericht heißt es dazu:
 

„Es war das letzte Pokalspiel. Jahn Forchheim war sehr siegesbewusst . Denn sie konnten schon in den ersten Minuten 2 Tore schießen, die unser Torwart in seinem Nebel oder heiterem Zustande gar nicht recht merkte. An diesem Tag hatten wir herrliche Witterung. Es waren auch verschiedene Herren und Damen aus Forchheim vertreten, die zuerst recht freudig und später recht mürrisch wurden. Nach dem Spiele zogen die Forchheimer sofort ab und trugen ihre Lorbeeren nach Hause.
 

Eine Woche später konnte Jahn Forchheim mit seiner 1. Mannschaft bei der Sportplatzeröffnung diese Scharte wieder auswetzen. Nach einem 6:0 Sieg zogen sie mit der Musik ins Vereinslokal, wo sie „freudig“ bei der Tanzveranstaltung bis zu den ersten Morgenstunden verweilten.“
 

Der neue Sportplatz beflügelte unsere Fußballer zu ungeahnten Leistungen, so dass sie in der folgenden Verbandsrunde 28/29 unangefochten Meister der Regnitzgruppe wurden.
 

Der Erfolg wurde fortgesetzt, als im Jahr 1932 unsere 1. Mannschaft Meister in der B-Klasse wurde und in die A-Klasse aufsteigen konnte.
 

In diesen Jahren wurden in unserer Gegend viele Sportvereine gegründet, von denen ein großer Teil der DJK beitrat.
 

So entstand auch in Kersbach ein weiterer Sportverein, der sich dem DJK-Verband anschloss. Wir finden im Protokollbuch aus dieser Zeit unter dem Datum vom 30.4.1933 einen Spielbericht über ein Blitzturnier. Zu diesem hatte die neu gegründete DJK Kersbach eingeladen, um die Eröffnung ihres Sportplatzes zu feiern.
 

Aber die Auswirkungen des Hitler-Regimes machten auch vor Kersbach nicht halt und nahmen Einfluss auf unser Vereinsgeschehen. Die Vorstandschaft konnte nur mehr vorbehaltlich der Zustimmung des zuständigen Kreisführers gewählt werden. Unsere Protokolle sind auf einmal mit „Heil Hitler“ und Hakenkreuzen versehen.
 

Wir finden Berichte über vaterländische Abende, Generalversammlungen wurden mit dem Horst Wessel Lied beendet. Der Nationalsozialismus zog wie überall so auch in Kersbach ein.
 

Mitten in die Verbandsrunde 33/34 platzte im Herbst 33 das Verbot der DJK-Vereine. Die meisten unserer Nachbarvereine waren davon betroffen. Effeltrich, Hausen, Pautzfeld, Weilersbach, Kirchehrenbach, Pfalzgraf Forchheim, Pinzberg, Röttenhach, Thurn und auch unser Ortsrivale DJK Kersbach. In unserer Klasse gehörten von 9 Vereinen 7 der DJK an. Deshalb wurden mitten in der Runde die bisherigen Spiele annulliert und eine neue Gruppeneinteilung vorgenommen.
 

Die DJK-Vereine konnten zwar verboten werden, nicht jedoch die Energie der Leute, die diese Vereine trugen. So entstanden in den meisten Orten im folgenden Jahr neue Vereine. Auch die DJK Kersbach nahm im April 1934 als FC Kersbach wieder am Spielbetrieb teil.
 

Unser Verein, der TSV Kersbach, wurde in diesem Jahr Meister der Kreisklasse 2 und konnte im Jahr 1935 in die Kreisklasse 1 aufsteigen.
 

Während des zweiten Weltkrieges ruhte der Spielbetrieb. Danach begann das Vereinsleben wieder mit einer Versammlung am 21.1.1946. Der Spielbetrieb wurde aufs neue aufgenommen und der TSV kam wieder voll in Schwung.
 

Den sportlichen Glanzjahren 1948 bis 1951 folgte jedoch ein Tief für den Verein. In der Zeit von 1954 bis 1956 hatten wir große personelle Probleme in den Reihen unserer Spieler. Wegen Spielermangels konnte nur noch selten eine komplette Mannschaft aufgestellt werden. Als Folge musste der regelmäßige Spielbetrieb eingestellt werden. Da wir unsere Schulden beim BLSV nicht bezahlten, wurden wir sogar vom BLSV ausgeschlossen.
 

Mit Ambros Hack als Vorstand, konnte 1956 endlich wieder eine Mannschaft aufgestellt werden. Nachdem wir unsere Schulden in Höhe von ca. DM 40.- beim BLSV bezahlt hatten, nahm uns dieser wieder in Gnaden auf, so dass wir wieder an den Verbandsspielen teilnehmen konnten.
 

Es dauerte aber noch einige Jahre, bis sich erneut auch der sportliche Erfolg einstellte. Eine Notiz im Sportmagazin „Kicker“ aus der Spielsaison 1959/60 gibt uns in die damaligen Probleme ein wenig Einblick:
 

„Daß sie Spiel auf Spiel verloren, obwohl ihnen Eifer und guter Wille nicht fehlten, wurde den wackeren Fußballern des TSV Kersbach im mittelfränkischen Landkreis Forchheim allmählich zu bunt. Und sie legten ein Gelübde ab: So lange wollten sie sich einen Bart wachsen lassen, bis sie endlich wieder ein Spiel gewännen! Nun sie haben Wort gehalten. Die Bärte wuchsen mit der Zahl der Niederlagen, und die Zuschauer amüsierten sich köstlich über die bärtige Mannschaft. Nun ist man gespannt, wann endlich die Rasiermesser in Tätigkeit treten können. Vielleicht können die Fußballer doch nicht abwarten.“
 

Aber sie konnten abwarten. Unsere örtliche Presse berichtete zum gleichen Thema: „Die Bärte der Spieler wurden länger und länger - sehr zur Freude des einheimischen Publikums und der Kassierer auf fremden Plätzen; denn: wo auch immer die Mannschaft antreten musste, strömten die Zuschauer. Der Ulk hatte ein Ende, als die Kersbacher „Jung-Opas“ ihren ersten Sieg verbuchten. Ihr Opfer war die SpVgg Neideck/Muggendorf. Bis zum Ende der Verbandsrunde wurden die Kersbacher nicht mehr besiegt. Sie spielten nur noch unentschieden.“
 

Die Jüngeren werden den Spaß und das Aufsehen dieser Aktion nicht recht verstehen, weil heute ein Bart etwas alltägliches ist. Aber im Jahr 1960 konnte man mit einem Bart noch beträchtliches Aufsehen erregen.
 

Unser Vereinslokal Hofmann nahm in dieser Zeit einen enormen Aufschwung und entwickelte sich zum Ausflugs- und Esslokal von auswärtigen Gästen. Und für unsere Vereinsmitglieder bedeutete dies, dass sie immer mehr auf die Ausflugsgäste Rücksicht nehmen mussten.
 

Und so war es nicht verwunderlich, dass man sich bemühte, aus der Abhängigkeit der Gastwirtschaft herauszukommen. Es musste vor allem ein neuer Sportplatz gefunden werden, bei dem der Verein möglichst unabhängig war.
 

Eine Lösung wurde uns von der katholischen Kirche angeboten, die ein Pfründegrundstück zur Verfügung stellte. Im Gegenzug trat 1960 Verein unter der Leitung von Kurt Treichel der DJK bei. 1965 konnten wir unser erstes Sportheim und den neuen Sportplatz hier auf diesem Gelände einweihen. Die Kosten für das Sportheim betrugen 37000.- DM.
 

1971 erfolgte die Gründung neuer Abteilungen und die Öffnung des Vereins für den Breitensport. Leni Preusch begann mit der Damengymnastik, Dr. Lutz gründete die Tischtennisabteilung. Im gleichen Jahr konnte unsere Fußballabteilung den Aufstieg in die A-KLasse unter Spielleiter Franz Welker und Trainer Hans Weiß feiern.
 

Unseren 2. Sportplatz konnten wir im Jahr 1972 eröffnen. 1974 stiegen unsere Fußballer wieder in die A-Klasse auf, in der sie sich bis 1979 halten konnten.

 

1975 wurde unsere Turnhalle eingeweiht, bei deren Bau die Mitglieder unseres Vereins über 6300 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet hatten. Die treibende Kraft für diese Baumaßnahme war unser damaliger Vorstand Gert Mittag, der dieses Vorhaben gegen vielseitige Widerstände durchgesetzt hatte.
 

Zu unserem 50. Vereinsjubiläum im Jahr 1976 wurde unsere große Bauperiode vorläufig zum Abschluß gebracht mit der Fertigstellung der Hallenanbauten, in denen die Umkleidekabinen und zunächst auch das Geschäftszimmer und ein Jugendraum untergebracht waren.
 

Die weitere Vereinsentwicklung in den nächsten Jahren wurde vor allem von der Sicherung des Vereinsgeländes bestimmt. Im Jahr 1976 erwarben wir von der Gemeinde 9000 qm Grund und im Jahr 1980 konnte der Verein von Peter Brendel den 3. Sportplatz mit etwa 13.000 qm erwerben. Der Pachtvertrag mit der Kirche wurde 1981 in einen Erbpachtvertrag umgewandelt.

 

Mit dem Fußball ging es mal wieder bergab. Im Jahr 1979 stiegen wir von der A-Klasse in die B-Klasse und im Jahr darauf in die C-Klasse ab. Nach einem Jahr in der untersten Liga konnten wir wieder in die B-Klasse aufsteigen, in der wir 11 Jahre bis zum Jahr 1992 spielten. Nach 3 Jahren in der A-Klasse stiegen wir im Jahr 1995 in die Bezirksliga auf, wo unsere Mannschaft sich 5 Jahre lang recht ansehnlich schlug. Wie eine Bombe schlug die Nachricht ein, als die Vereinsleitung die Bezirksligamannschaft im Herbst 2000 von einem Tag auf den anderen auflöste.

 

Nachdem in den 70er Jahren schon Turn- und Tischtennisabteilung gegründet wurden, vollzog sich in den 80er Jahren weiterhin die Wandlung vom Fußballverein zum Verein für Breitensport. Immer mehr neue Gruppen und Abteilungen wurden gegründet wie zum Beispiel die Kickboxabteilung unter Michael Kann. Das jährliche Jugendzeltlager, der Dreikönigslauf (zunächst Silvesterlauf) und die Gründung der Theatergruppe waren flankierende Maßnahmen, die die Mitgliederzahl ständig ausweiteten.

 

Ein einmaliges Ereignis war die Aufführung des Musicals Cats unter der Leitung von Edith Hofmann. Etwa 3000 Besucher konnten eine hochklassige Inszenierung erleben. Die Anerkennung von außen blieb nicht aus, und so erhielt die DJK im Jahr 1989 den Kulturförderpreis des Landkreises.

 

Mit all diesen Aktivitäten wuchs unsere Mitgliederzahl von 351 im Jahr 1978 auf 810 im Jahr 1989. Dadurch entstand ein starker Druck auf unsere Sportanlagen, so daß sich der Verein entschloß, seine Anlagen zu erweitern. Im Jahre 1990 konnten dann die Turnhallenerweiterung, die Sauna, der Gymnastikraum, das heutige Geschäftszimmer und die neuen Umkleidekabinen in Betrieb genommen werden.

 

Die neuen Möglichkeiten brachten dem Verein eine weitere Entwicklung. Besonders erwähnenswert ist dabei die Gründung der Abteilung Sportakrobatik durch Angelika Leuschner.

 

Die Mitgliederzahl stieg weiter und konnte im Jahr 1990 auf über 900 Mitglieder ausgebaut werden.

 

Die Schulden, die durch die Erweiterung der Sportanlagen entstanden waren, konnten schnell abgebaut werden, so daß bereits im Jahr 1993 der Beschluss zum Neubau der Gaststätte gefasst wurde. Die Bauplanung, -genehmigung und die Finanzierung waren mit erheblichen Hindernissen verbunden. Dadurch verzögerte sich die Realisierung immer wieder.

 

Der große Durchbruch kam dann durch die Zusammenarbeit mit dem Schützenverein, der sich nach einer neuen Schießanlage umsehen musste. Und so lag es nahe, daß man sich zusammentat. Das über der Gaststätte entstehende Obergeschoß wurde als neues Schützenheim eingeplant und dieser Plan wurde auch realisiert. Dem Schützenverein war geholfen; die DJK konnte die Frequentierung ihrer Gesamtanlage erhöhen.

 

Mit der Fertigstellung der neuen Gaststätte im Jahre 2000 hat der Verein eine Anlage, die sich sehen lassen kann. Die DJK Kersbach muß sich auf viele Jahre hinaus nicht mit größeren Bauprojekten beschäftigen, sondern kann sich mit ganzer Kraft auf ihr eigentliches Aufgabengebiet, den Sportbetrieb für derzeit etwa 1000 Mitglieder, konzentrieren.
 


 

Besucher
Online: 2
Heute: 216
Gestern: 297
Woche: 513
Monat: 5667
Rekord: 1487 am 06.01.2015
  © 2001-2016 by DJK-Kersbach  | nach oben |