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Theateraufführungen "Die Chamäleons"

6. und 7. Oktober 2012

Jugendtheatergruppe der DJK Kersbach, „Die CHAMÄLEONS“ verblüfften mit skurrilem Schauspiel mit Blick auf das Altsein und begeisterten mit „Geist-reicher“ Geschichte zum Bamberger-Domjubiläum

Das hatten die Zuschauer, Kinder und Erwachsene jeder Altersgruppe, nicht erwartet. Die Kinder –und Jugendtheatergruppe „Die Chamäleons“ spielte mit viel Witz hintergründiges Theater mit sozialkritischen Inhalten. Zwei Stücke: „Chaos im Altenheim“ und „Der Notnagel oder Geisterstunde im Bamberger Dom“ begeisterten die Zuschauer.

Das Stück „Chaos im Altenheim“ , eine Geschichte, die das Thema Altsein fokussiert . Bei dem Titel fragte sich der Zuschauer, wie wird es uns einmal ergehen? Oder, sind Oma und Opa gut betreut? Die kritischen Inhalte, verpackt in ein skurriles Schauspiel, welches nachdenklich stimmte und durch den hintergründigen Witz das Publikum auf hohem Niveau ansprach.

Der Engel Angela (Anna Zürl) sucht einen Wirkungskreis für gute Taten, um dafür endlich seinen Heiligenschein zu bekommen. Der Zufall führt den Engel ins Altenheim Trost, welches recht trostlos ist, mit lieblosen Vorschriften und grauen, tristen Farben.
Heimleiterin Olga Trost (Leah Burgard) ist total überfordert und tröstet sich mit Alkohol.
 Heimarzt Dr. Pille (Kevin Wetzel) leistet seinen Beitrag durch Beschaffung der Tabletten für die Ruhigstellung.
Opa Gutmann (Luca Wolff) ist der Gute und versucht die unhaltbaren Zustände zu ändern.

Gegenspieler Hoffa alias Teufel (Florian Hümmer) will nur Unfrieden stiften und gleich parat sein, wenn es eine Seele zu erhaschen gäbe. Jedoch mißlingen alle Versuche die Heimbewohner durch Unfall oder Erschrecken schneller zu Tode zubringen. Zur Freude der Heimbewohnerinnen fällt er dabei in einen riesigen Kaktus. Ja, wer andern eine Grube gräbt, der fällt selbst hinein!
Hugo (Oliver Herrmann), der Pfleger und Enkel von Gutmann, besucht nicht seinen Opa, sondern muß von der Schule etwas Gemeinnütziges tun. Als er die von den Insassen des Heimes heimlich gesammelten Pillen findet und für Smarties hält, geht das Chaos erst richtig los. Wohin mit dem Toten?
Bevor das Altenheim durch Frau Los (Edith Hofmann) von Amtswegen geschlossen wird, ergreift der Engel die Initiative. Zusammen mit den „alten“ Damen Hilde Esser (Nicole Hoffmann) die vor lauter Esssucht beinahe eine Maus aus dem Gurkenglas verspeist, Maria Pieper (Hanna Batz), deren Gebiß sich überraschenderweise bei dem Toten findet und Kuni Lauter (Sophia Nieswandt), die sich schwerhörig stellt, um im Hörrohr ihr Haustier verstecken zu können, wird das Heim in ein buntes Haus Kreativ verwandelt. Durch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft entsteht die neue Senioren WG, die natürlich nicht geschlossen, sondern als Vorzeige Projekt weiterempfohlen wird. Als der vermeintlich Tote wieder erwacht, flieht sogar der Teufel, Denn, wo Tote lebendig werden, da ist keine Seele zu holen – aber vielleicht gibt es noch andere, schlimmere Heime? Der Engel hat seinen Auftrag erfüllt und seinen Heiligenschein bekommen. Das Fazit dieser wilden Geschichte. „Ja, wenn wir alle Engel wären, wenn wir auf die Gemeinschaft schwören, dann ist auch das Alter wunderschön“.   

Alle Charaktere wurden gekonnt gespielt. Die jungen Akteure haben dieses brisante Thema „Alt im Altenheim“ mit Spielwitz und hintergründigem Wortwechsel überzeugend dargestellt. Ein nachdenklich machendes, aber auch humorvolles Theaterstück.

Im zweiten Stück „Der Notnagel oder Geisterstunde im Bamberger Dom“ spielten die jüngsten der „Chamäleons“. Eine Geschichte zum Thema Mobbing in der Schule und Wissenswertes zum 1000jährigen Jubiläum des Bamberger Domes.

Die Geschichte: 
Jirina (Monja Batz)
erfährt die Anfeindung des Fremdseins. Sie wird in der Klasse gehänselt und sucht Hilfe. Die Lehrerin Fr. Adler (Ariane Rosteck) erzählt im Unterricht vom "Heiligen Nagel" der im Bamberger Dom aufbewahrt wird. Um an den Nagel heran zu kommen versteckt sich Jirina im Dom und wird eingeschlossen. Natürlich schläft sie ein und "träumt" von den Heiligen. Denn, als der Nachtwächter (Sarah Stevens) die Mitternacht ankündigt, werden zur Geisterstunde alle Heiligen im Dom "lebendig".
Der Bamberger Reiter (Marleen Vontra),
Kaiser Heinrich (Johanna Hoffmann rechts) und Kaiserin Kunigunde (Elisabeth Herrrmann links),
Papst Clemens (Tobias Wetzel) und der Heilige Georg (Jennifer Argüello-Wiemeler) erzählen dem Jirina ihre Geschichte und halten sie davon ab einen Diebstahl zu begehen. Durch die Beispiele bekommt das Kind Mut und Zuversicht den Anfeindungen/Mobbing in der Schule zu trotzen. Mittlerweile haben aber die "Bösen" Schulkinder
Kuni (Barbara Peppler),
Clementine (Merle Zahn),
Steffi (Isabelle Bernad)
und der freche Heiner (Barnabas Peppler) das von ihnen "gehänselte" Kind vermißt und ihrerseits ein schlechtes Gewissen. Sie wecken den Erzbischof (Ariane Rosteck), um im Dom das Kind zu suchen. Als sie kommen verschwinden die Figuren, das Kind erwacht und alles wird gut.

Die jungen Schauspieler geisterten und begeisterten das Publikum. Die Akteure schlüpften so authentisch in ihre Rollen, daß der Zuschauer entführt wurde in die 1000jährige Geschichte. Das wunderbare Bühnenbild mit dem Kaisergrab und Bamberger Reiter, sowie dem Fresko mit dem Heiligen Georg brachte einen extra Applaus, als sich der Vorhang öffnetet. Als dann noch Papst Clemens auftauchte war die Illusion perfekt. Die Schulkinder spielten ihre „böse“ Rolle schon während der Proben so echt, das Jirina getröstet werden mußte. Gott sei Dank haben die Kinder am Schluß, durch den Erzbischof, den richtigen Weg zur Versöhnung gefunden. Die kleine, hintergründige Geschichte zeigt, daß es immer eine Lösung gibt, auch wenn man sich ganz einsam fühlt.

Mit diesem Stück nahmen die jungen Akteure auch am Jugendtheatertag der ARGE Mundarttheater Franken in Unterleinleiter teil. Wenn auch der Wanderpokal an eine andere Gruppe vergeben wurde, so waren die Chamäleons mit Ihrer Spielfreude eindeutig die Gewinner der Herzen.

Beide Stücke sind Eigenproduktionen, erdacht von Marianne Höller und Edith Hofmann, die gemeinsam die Kinder- und Jugendtheatergruppe „Die Chamäleons“ der DJK Kersbach leiten. Die Masken und Frisuren kreierten Manuela Decker und Elke Habert. Elke Zametzer übernahm das Soufflieren.

Daß sich diese ehrenamtliche Tätigkeit lohnt, zeigt die große Resonanz bei den Kindern und Zuschauern. Zurzeit sind es 20 aktive Kinder zwischen 8 und 14. Gleich nach der Aufführung haben sich Kinder gemeldet und nachgefragt, ob sie auch mitmachen dürfen. Eine tolle Resonanz, wenn man noch dazu bedenkt daß Kinder aus Forchheim, Pinzberg und Kersbach freitags den Weg zur DJK Kersbach finden, um Theater zu spielen. So motiviert, macht man gerne weiter. Lassen wir uns überraschen. (Infos www.DJK-Kersbach.de )

 

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